Im Laufe des Samstag Nachmittags hat sich eine große Rauchwolke des Waldbrands im Hürtgenwald und dem belgischen Hohen Venn in ganz Trier niedergeschlagen.
Dies hatte zur Folge, dass die Sicht beeinträchtigt wurde und es eine starke Geruchsbelästigung gab.
Folglich lösten einige Brandmeldeanlagen aus und viele alarmierten die Feuerwehr, in der Annahme es würde irgendwo brennen. Um im Ernstfall schnell reagieren zu können, wurden alle Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehren in Trier besetzt.
Für uns bedeutete das zunächst in Bereitschaft verbleiben und falls nötig ausrücken. Parallel sind wir mit unserem MTF durch unser Einsatzgebiet gefahren, um bei Fragen Antworten geben zu können. Glücklicherweise gab es in unserer Bereitschaft nichts zu tun.
Als sich nach etwas über einer Stunde die Rauchwolke verflüchtigte, konnten wir unsere Bereitschaft auflösen.
Am Donnerstag Nachmittag wurden wir mit unserem Löschfahrzeug zur Unterstützung zu einem Waldbrand in Bengel alarmiert.
Mit der FF Irsch und der Logistikkomponente der FF Ehrang haben wir uns am BKSZ getroffen. Von dort ging es im Konvoi zusammen mit dem Einsatzleitwagen der Berufsfeuerwehr nach Bengel.
Dort sind wir erst in den Bereitstellungsraum gefahren.
Kurz darauf wurden wir zur Einsatzstelle gerufen und haben dort einen eigenen Einsatzabschnitt gebildet in welchem wir Nachlöscharbeiten mithilfe von Pump and Roll durchgeführt haben.
Gegen 2:15 Uhr haben wir sodann die Heimreise angetreten.
Am Mittwoch haben wurden wir gegen 18:49 zunächst zum Aufbau des Bereitstellungsraums nach Trier Ehrang zu einem dortingen Waldbrand alarmiert.
In Trier Ehrang brannten in einem Waldgebiet auf ca. 5000 Quadratmeter Hecken, Sträucher, Waldboden und Bäume bis in vier bis fünf Meter Höhe.
Wir rückten mit 5 Mann mittels MTF zum Parkplatz Dicke Buche aus und bauten vor Ort den Bereitstellungsraums auf und führten diesen über den Gesamten Einsatz hinweg und koordinierten die an und abfahrenden Einsatzkräfte.
10 Minuten nach dem Ausrücken des MTFs wurde ein paralleler Flächenbrand im Bereich Tarforst / Petrisberg gemeldet. Unser LF für gemeinsam mit der Feuerwehr Olewig und dem Führungsdienst diese Einsatzstelle an. Vor Ort konnte schnell Entwarnung gegeben werden und wir wurden zunächst für den Stadtschutz eingeplant.
Noch während der weiteren Vorbereitungen für diesen Stadtschutz wurde unser LF doch noch zur Einsatzstelle des Waldbrandes in Trier Ehrang entsendet. Vor Ort lösten das Personal vor Ort an der Einsatzstelle ab. Gegen 01:00 Uhr konnten wir den Einsatz beenden.
In Reichenbach hatte sich in der Mittagszeit ein Wald- und Vegetationsbrand entwickelt.
Die Integrierte Leitstelle Trier alarmierte unter dem Stichwort „Überörtliche Hilfe größeren Ausmaßes“ 45 Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehren Olewig, Kürenz, Pfalzel, Ehrang und Biewer sowie der Berufsfeuerwehr Trier im Rahmen der so genannten überörtlichen Hilfe. Sieben erfahrene Führungskräfte der Berufsfeuerwehr waren schon vorab nach Reichenbach geschickt worden, um dort die Einsatzleitung zu unterstützen. Die 45 Trierer Feuerwehrleute sind Teil einer Einheit, die insgesamt aus rund 150 Einsatzkräften mit mehr als 30 Fahrzeugen besteht. Neben der Stadt Trier stellen die ebenfalls zum Leitstellenbezirk Trier gehörenden Landkreise Trier-Saarburg, Bitburg-Prüm, Bernkastel-Wittlich und Vulkaneifel Einheiten für diesen Verband. Die Feuerwehreinheiten aus Trier und den Kreisen trafen sich im dafür vorgesehenen Sammelraum an der Raststätte Hochwald-West und fuhren von dort im Konvoi gemeinsam nach Reichenbach. Dort wurden sie in der Nacht vor allem zu Nachlöscharbeiten eingesetzt. In unwegsamem Gelände löschten die Trierer unter anderem zahlreiche Glutnester. Sie entlasten mit ihrem Einsatz lokale Feuerwehren aus dem Kreis Birkenfeld. Angesetzt ist der Einsatz zunächst mit maximal 24 Stunden.
An diesem Nachmittag hat Müll in einer Maschine in einer Industriehalle gebrannt.
Wir wurden auf Grund des Einsatzstichwortes und der Anzahl der Verletzten zum aufbauen des Bereitstellungsraumes für Rettungsmittel und weitere Feuerwehrfahrzeuge alarmiert.
Nach ca. 1 Stunden konnten wir den Einsatz beenden.
An diesem Morgen hat es in einem Treppenhaus in Trier Quint gebrannt. Das Feuer war relativ schnell unter Kontrolle. Mehrere Hausbewohner mussten mittels tragbarer Leitern aus dem Haus gerettet werden und anschließend Rettungsdienstlich in Augenschein genommen werden.
Wir wurden zum aufbauen des Bereitstellungsraumes für Rettungsmittel und weitere Feuerwehrfahrzeuge alarmiert.
Nach ca. 1,5 Stunden konnten wir den Einsatz beenden.
Aufgrund der großen Hitze hat es am Sonntagnachmittag gleich mehrere Notfalleinsätze der Rettungskräfte im Südbad gegeben.
Aufgrund der Anrufe wurde von einem Massenanfall von Verletzten ausgegangen und wir wurden zur Einrichtung und Führen eines Bereitstellungsraumes alarmiert.
Vor Ort mussten 6 Personen Rettungsdienstlich behandelt werden und eine Person hiervon weiter im Krankenhaus.
Wir konnten nach kurzer Zeit die Einsatzstelle wieder verlassen.
Mitten in der Nacht wurden wir gegen 01:30 zu einem Gebäudebrand in die Castelforte-Straße alarmiert.
Hier hatten im Außenbereich eines Geschäftes für Tierzubehör mehrere Europalletten angefangen zu Brennen. Durch die große Hitze des Brandes im Außenbereich entzündeten sich aber auch gelagerte Materialien im Lager des Geschäftes.
Wir unterstützen die Berufsfeuerwehr und stellten zunächst einen Sicherungstrupp unter schwerem Atemschutz, welcher dann später zur Brandbekämpfung und Nachlöscharbeiten in das Gebäude vorgingen. Dann wurde noch ein weiterer Trupp als Sicherungstrupp unter schwerem Atemschutz eingesetzt. Nach ca. 3 Stunden konnten wir den Einsatz beenden.
Am Mittwoch abend wurden wir zu einem Verkehrsunfall mit dem Einsatzstichwort PKW auf Dach zum aufbauen eines Bereitstellungsraumes alarmiert.
In beiden Fahrzeugen die in den Unfall verwickelt waren befanden sich insgesamt 7 Personen, zum Glück wurde keine der Personen schwer Verletzte und wir könnten ein Einsatz zeitnah wieder beenden.